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Klimawandel und Insektenplage: Warum steigende Temperaturen neue Probleme schaffen

Insekten gehören zum natürlichen Gleichgewicht, doch in den letzten Jahren häufen sich Berichte über steigende Insektenbelastung, besonders in den warmen Monaten. Mücken, Fliegen, Bremsen und Wespen treten früher im Jahr auf, bleiben länger aktiv und nehmen regional zu. Eine zentrale Ursache: der Klimawandel.

Veränderte Wetterbedingungen, mildere Winter und längere Sommer verändern nicht nur die Vegetation, sondern auch die Verbreitung und Aktivität vieler Insektenarten, mit spürbaren Folgen für Mensch, Tier und Umwelt.

Längere Aktivitätsphasen

Durch milde Winter und früh einsetzende Temperaturen verlängert sich die aktive Zeit vieler Insekten deutlich. Mücken und Fliegen, die früher im Mai auftauchten, sind heute teilweise schon im März unterwegs. Auch der erste Wespenflug beginnt früher, und das Saisonende verschiebt sich bis in den Oktober, November hinein.

Die Folge: mehr Stiche, mehr Stress, mehr Belastung im Garten, am Esstisch, auf der Weide oder im Stall.

Neue Arten, neue Risiken

Mit dem veränderten Klima breiten sich auch neue Insektenarten aus, darunter Stechmücken, die ursprünglich in südlicheren Regionen beheimatet sind. Ein bekanntes Beispiel ist die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus), die sich mittlerweile auch in Deutschland immer weiter ausbreitet.

Diese Arten sind nicht nur unangenehm, sondern können potenziell Krankheitserreger übertragen, etwa Dengue- oder Chikungunya-Viren. Auch Pferde und andere Nutztiere sind, etwa durch die Verbreitung von Blauzungenvirus oder West-Nil-Virus, wie Berichte zeigen.

Verstärkte Plage durch Wetterextreme

Hitzeperioden, Starkregen oder stehende Feuchtigkeit begünstigen die Massenvermehrung von Insekten. Vor allem stehendes Wasser bildet ideale Brutplätze für Mücken. In warmen, feuchten Jahren können sich Populationen innerhalb weniger Wochen vervielfachen.

Auch Fliegen und Bremsen profitieren: Durch vermehrte organische Reste, Wärme und Stallnähe entstehen optimale Bedingungen für Eiablage und Larvenentwicklung.

Auswirkungen auf Mensch und Tier

Die Zunahme von Insekten hat spürbare Folgen:

  • Mehr Stiche bei Menschen, insbesondere in der Nähe von Gewässern, Gärten oder auf Balkonen
  • Höherer Stressfaktor für Tiere im Offenstall oder auf der Weide
  • Steigende Nachfrage nach wirksamen Insektensprays
  • Wachsende Belastung für empfindliche Gruppen wie Allergiker oder Menschen mit Insektenphobien

Was hilft wirklich?

Ein umweltfreundlicher Umgang mit der steigenden Insektenbelastung beginnt bei der Vorsorge. Frühzeitig installierte Lösungen, die auf biologische Wirkprinzipien setzen, können helfen, die Situation unter Kontrolle zu halten.

Produkte wie dievon Ecobusters arbeiten, setzen auf natürliche Lockstoffe und können gezielt an den neuen Hotspots platziert werden, zum Beispiel in Stallnähe, unter Dachvorsprüngen oder an schattigen Ruheplätzen im Garten.

Gleichzeitig ist es sinnvoll, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl interaktiver Übersichten zu aktuellen Mückenarten und Risikogebieten in Deutschland, bei denen jeder mitmachen und seine Beobachtungen eingeben kann.

Fazit

Der Klimawandel verändert nicht nur das Wetter, er verändert auch das Verhalten und die Verbreitung von Insekten. Wer vorbereitet ist, kann die Belastung eindämmen und gezielt reagieren. Entscheidend ist eine Kombination aus Beobachtung, frühzeitiger Prävention und dem Einsatz natürlicher Schutzmaßnahmen, die auf Umwelt und Gesundheit Rücksicht nehmen.

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