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Lockentyp bestimmen: Achte auf Muster und Porosität, nicht nur auf die Welle

Du bekommst mehr Kontrolle über deine Routine, wenn du nicht einer einzigen perfekten Washday hinterherjagst, sondern schaust, was dein Haar meistens macht. Achte auf feste Signale: wie deine Locken trocknen, wie sie sich im trockenen Zustand anfühlen und was nach ein paar Stunden passiert. In welche Art von Locken Sie haben, siehst du auch, warum „Typ 2 oder 3“ oft zu grob ist. Dein Muster hilft, aber Porosität und Haargefühl entscheiden genauso mit, welche Produkte und Mengen gut funktionieren. Stell diese Kombination in den Mittelpunkt, dann kannst du schneller nachsteuern – basierend auf dem, was du wirklich siehst.

Starte mit einem „Normaltag“-Check

Check dein Haar an einem ganz normalen Waschtag: normale Produkte, normale Art zu trocknen. Das ist deine Basis. Willst du testen? ÄÄndereimmer nur eine Sache, sonst kannst du den Effekt nicht klar zuordnen.

 

Schau dir drei Dinge an, wenn alles trocken ist: deine Form (S, Spiralen, kleine Bögen), dein Gefühl (geschmeidig oder rau) und das Verhalten nach ein paar Stunden (fällt es zusammen oder bleibt es elastisch). Mach das ein paar Waschgänge lang gleich, dann erkennst du dein „Normal“ und baust deine Routine auf etwas Vorhersehbares auf.

Muster erkennen

Dein Lockenmuster gibt dir vor allem eine Styling-Richtung: wie viel Halt sich oft gut anfühlt und wie Definition meistens am leichtesten entsteht. Aber Porosität, die Dicke deiner Haarsträhne und wie viel Haar du hast, erklären oft besser, warum dasselbe Produkt bei der einen Person super funktioniert und bei der anderen nicht. Konkrete Signale:

  • Bei welligem Haar beginnen S-Formen oft erst ab der Mitte. Wird dein Ansatz durch eine reichhaltige Creme schnell platt, geh leichter ran oder nimm weniger, damit dein Volumen besser stehen bleibt.

  • Bei lockigem Haar mit Ringlets hilft Halt oft, die Definition länger zu halten. Sind deine Locken erst okay, stehen aber nach ein paar Stunden „offen“, deutet das eher auf mehr Halt (zum Beispiel Gel oder Mousse) hin als auf noch mehr Pflege.

  • Bei engeren Bögen und viel Schrumpfung kann ein leichter Styler „untergehen“. Sieht dein Haar nach dem Trocknen trockener aus als erwartet, obwohl Produkt drin ist, liegt die Lösung oft in mehr Halt oder in einer etwas reichhaltigeren Schicht darunter.

Porosität

Porosität erkennst du daran, wie dein Haar mit Wasser und Produkt umgeht: Zieht es schnell ein oder bleibt es eher auf der Oberfläche? Das hilft dir, einzuschätzen, wie viel (und wie reichhaltig) du meistens gehen kannst. Praktische Erkennung:

  • Wird dein Haar schnell nass und fühlt es sich nach dem Trocknen auch schnell wieder trockener an, passt das oft zu höherer Porosität.

  • Bleiben Wassertropfen länger liegen und dauert das Trocknen lange, sieht man das häufiger bei niedriger Porosität.

  • Fühlt sich dein Haar „beschichtet“ an und fällt weniger geschmeidig, kann Build-up mitspielen oder dein Produkt (oder die Menge) ist etwas zu reichhaltig. Das merkst du oft an weniger Sprungkraft, auch wenn es sich nicht unbedingt trocken anfühlt.

 

Zwei Dinge zum Merken: Porosität kann je nach Zone unterschiedlich sein (Spitzen reagieren oft anders als dein Ansatz). Und nutz Porosität als Wegweiser – dein Haar nach dem Trocknen gibt dir das echte Feedback.

Verknüpfe das, was du siehst, mit Produktentscheidungen

Mach die Auswahl simpel: Pass immer nur eine Sache an (nur deinen Styler oder nur die Menge) und schau, was sich verändert. Das funktioniert oft:

  • Fällt deine Locke schnell aus: nimm eine leichte Basis (zum Beispiel Leave-in) und gib danach Halt dazu mit Gel oder Mousse. Fühlt es sich nach dem Trocknen hart an, lass es komplett trocknen und knete es danach sanft aus.

  • Fühlt sich dein Haar trocken an und frizzed schnell? Eine Creme unter deinem Gel kann mehr Weichheit und Kontrolle geben. Wird es danach schwer, verliert dein Ansatz Lift oder kleben Locken zusammen, sieh das als Stoppsignal: weniger Produkt oder eine Schicht weglassen.

  • Wird dein Haar nach ein paar Waschgängen schlaff und stumpf? Geh für ein paar Waschgänge zurück zu „simpel“ und wechsel nur eine Sache. Kommt nach dem Waschen wieder mehr Sprungkraft und Glanz, passen weniger Schichten oder ein anderer Produkttyp wahrscheinlich besser.

 

Mehr lesen und in Ruhe weiter an deiner Routine bauen kannst du auch über Curls Control.

 

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