Das Trampolin – sportliches Vergnügen für jedes Alter

Das Trampolin – sportliches Vergnügen für jedes Alter

Unter einem Trampolin wird ein sportliches Gerät verstanden, das dazu dient die Sprungkraft zu unterstützen. Trampoline werden im sportlichen und medizinischen Bereich angewendet. Oft wird das Trampolin auch nur zum Vergnügen genutzt und dient im Garten oder in einer Halle als Freizeitgestaltung für diejenigen, die vom Springen begeistert sind. Im Sportbereich wird vom Trampolinturnen gesprochen und in der Medizin wird das Trampolin für sogenannte Körperkoordinationstests angewendet.

Historischer Hintergrund

Ursprünglich wurde eine Matratze zum Springen benutzt. Im Zirkus kam das Springen auf dem Trampolin das erste Mal auf, da das Sicherheitsnetz für die Artisten, die in gefährlicher Höhe turnten, ähnliche Merkmale des heutigen Trampolins aufwies. Der Zirkuskünstler ließ sich am Ende der Darbietung in das Netz fallen und konnte direkt vom Sprung ins Netz aus einige Kunststücke vollziehen. Daraus entstand die Idee eine eigenständige Zirkusnummer zu gestalten. Im Anschluss wurden Sprunggeräte, die nur diesem speziellen Zweck dienen sollten hergestellt. Nach einer rasanten Weiterentwicklung des Trampolinturnens in den Vereinigten Staaten und in Deutschland, gab es 1999 die erste Trampolinweltmeisterschaft in Afrika. 1997 wurde das Trampolinturnen sogar in das offizielle Programm der olympischen Spiele aufgenommen.

Arten des Trampolins

Trampoline im Sportbereich werden als Fitnesstrampoline bezeichnet. Sie sind rund und die Höhe der Sprungfläche kann nicht verstellt werden. Die Sprungwirkung ist gering und deshalb sind diese Trampoline nur für das Springen im Stehen geeignet. Akrobatische Kunststücke sind mit einem Fitnesstrampolin nicht möglich. Praktisch ist dieses Sportgerät um die Gesundheit und Fitness zu verbessern und hilft auch bei Übungen um Gewicht zu reduzieren. Für den Freizeitgebrauch eignen sich Gartentrampoline am besten. Diese großen Geräte können das ganze Jahr im Freien genutzt werden. Sie sind kreisrund und verfügen über eine großzügige Sprungfläche. Gartentrampoline werden um die Unfallgefahr zu vermindern oft mit einem Sicherheitsnetz angeboten. Klassische Trampoline, die im Leistungssport Verwendung finden werden als Wettkampf-Trampolin bezeichnet. Diese Hochleistungsgeräte verfügen über eine rechteckige Sprungfläche und machen es möglich ohne einen enorm großen Kraftaufwand beeindruckende Sprunghöhen zu erreichen.

Unfallgefahr verringern durch sichere Trampolinfedern

Der wichtigste Bestandteil des Trampolins sind die Trampolin Federn. Um einen ungefährlichen Spaß am Trampolin zu gewährleisten sollte regelmäßig darauf geachtet werden, dass die Federn nicht beschädigt, fehlerhaft oder ausgeleiert sind. Wenn darauf vergessen wird nicht mehr funktionsfähige Teile durch neue Trampolin Federn zu ersetzen, kann es so zu schlimmen Unfällen kommen. Der Umstand, dass die andern Federn verschleißen, sollte auch dringend vermieden werden. Für jede Trampolinmarke gibt es die geeigneten Federn dazu. Es ist besonders zu beachten, dass die Federn auch eine gute Qualität aufweisen. Trampolinfedern sind ausschlaggebend wie gut die Federung des Trampolins funktioniert. Eine mangelhafte Federung beeinflusst natürlich auch das Springvergnügen. Es werden zwei Arten von Trampolinsprungfedern unterschieden: Zylinderfedern und konische Federn. Zylinderfedern dehnen sich im Vergleich viel schneller aus und verlieren somit schon nach kurzer Zeit an Belastbarkeit. Konische Federn sind empfehlenswert, da sie die Sprungkraft gleichmäßig verteilen und die Federn in der Mitte gedehnt werden. Durch diese bessere Qualität steht einem sicheren, unterhaltsamen Trampolinerlebnis nichts mehr im Weg.

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