Worauf kommt es bei einer MPU an?

Worauf kommt es bei einer MPU an?

Eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung wird beispielsweise dann angeordnet, wenn ein Autofahrer bei einer Trunkenheitsfahrt erwischt wird und einen Alkoholpegel von mehr als 1,6 Promille nachgewiesen werden kann. Auch bei einer Fahrt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln wird in der Regel eine MPU angeordnet. Darüber hinaus kann es bei Fällen von Unbelehrbarkeit vorkommen, dass ebenfalls eine MPU angeordnet wird. Da reicht es schon aus, wenn ein Autofahrer immer wieder im Halteverbot steht. Zwar gibt es keinen festen Wert, doch ab etwa 60 Parktickets in einem Kalenderjahr kann es passieren, dass eine MPU angeordnet wird. Das sind aber die absoluten Ausnahmefälle und deutlich häufiger wird eine MPU wegen dem Konsum von Alkohol oder Betäubungsmitteln angeordnet. Doch wie verhält man sich eigentlich richtig, wenn eine MPU angeordnet wird?

Falls man eine MPU Frankfurt angeordnet bekommt, dann sollte man diese unbedingt ernst nehmen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Autofahrer eine MPU auf die leichte Schulter nehmen. Das führt dann immer wieder dazu, dass sie die MPU nicht bestehen und weiterhin auf ihren Führerschein verzichten müssen. Eine MPU dauert etwa drei bis vier Stunden. Doch es kommt nicht nur auf diesen einen Termin an. Im Rahmen der MPU soll viel mehr überprüft werden, wie gut sich ein Autofahrer mit seinem Fahrstil und seinen Verstößen auseinandergesetzt hat.

Wer beispielsweise unter dem Einfluss von Alkohol gefahren ist, der muss im Rahmen der MPU darlegen, wie es überhaupt dazu gekommen ist. Oft sind es nachvollziehbare Gründe, die eine Trunkenheitsfahrt natürlich keinesfalls entschuldigen. Darüber hinaus muss der Fahrer sich Gedanken darüber gemacht haben, wie er solche Vorfälle in Zukunft vermeiden möchte. Das gilt natürlich auch dann, wenn ein Autofahrer wiederholt mit einem aggressiven Fahrstil aufgefallen ist oder aus anderen Gründen zur MPU geschickt wurde. Die MPU soll dann zeigen, dass der Autofahrer etwas an seinem Verhalten ändern möchte und es kein Risiko gibt, dass er in Zukunft noch einmal wegen dieses Vergehens auffällig wird.

 

 

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