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Carport Holz

Carport – ein Schutz für das Auto

Ein Carport, ganz egal aus welchem Material, ist sicherlich eine gute Alternative zu einer Garage. Es schützt den Wagen vor Sonneneinstrahlung, Hagel und Nässe. Außerdem ist es günstiger als ein Garagenbau. Trotzdem sollte jedem klar sein, der mit dem Gedanken spielt sich ein Carport aufzustellen, dass es trotzdem keine Garage ist. Doch was ist damit genau gemeint?

Carport Holz, Aluminium, Kunststoff oder Stahl?

Es gibt unzählige Carportmodelle. Zu jedem Architekturstil, Gebrauch und Geschmack lässt sich das passende Carport finden. Zuerst sollte man sich im Klaren darüber sein, welche Größe der zukünftige Unterstand haben sollte. Es gibt Einzelcarports, Doppelcarports und individuelle Größenanfertigungen. Auch die Auswahl der Dachformen ist vielfältig. Die Möglichkeiten diesbezüglich sind mannigfaltig. So kann man sich zum Beispiel für ein Flachdach, ein Satteldach oder ein Walmdach entscheiden. Ebenso groß ist die Wahl in puncto Material. Auch hier kann man aus mehreren Materialien wählen.

Carport Aluminium, Stahl: Diese Baustoffe werfen oft gewählt, wenn der Architekturstil geradlinig und modern ist. Sie sind obendrein auch pflegeleicht. Ist das Carport einmal aufgestellt, braucht man sich in Zukunft um nichts mehr kümmern.

Carport Kunststoff: Ein Unterstand aus Kunststoff ist sehr einfach zu reinigen. Ein weiterer Vorteil gegenüber jenen aus Metall ist der, dass sie bei starker Sonneneinstrahlung nicht so heiß werden.

Carport Holz: Holz ist ein recht günstiges und nachhaltiges Baumaterial. Es strahlt Wärme und Gemütlichkeit aus und fügt sich harmonisch in seine Umgebung ein. Ein großer Nachteil vom Carport holz ist allerdings, dass dieses Material ziemlich pflegeintensiv ist. Die Pfosten, Sparren und Querbalken müssen alle paar Jahre neu gestrichen werden, um sie vor Verwitterung zu schützen.

Sinn und Zweck eines Carports

Der Hauptzweck eines Carports besteht in erster Linie natürlich, die Fahrzeuge unterzustellen und sie somit vor Wind und Wetter zu schützen. Doch man kann durchaus mehr wollen und dies auch verwirklichen. Zum Beispiel integrieren viele unter dem Carport einen Abstellraum, in dem sie Fahrräder oder Gartengeräte sicher und geschützt verstauen. Auch gemütliche Sitzplätze lassen sich einfach unter einem Carport integrieren. Ganz modern und nachhaltig ist es, wenn auf dem Dach des Unterstandes eine Solarthermieanlage zur Wärmegewinnung, oder eine Fotovoltaikanlage zur Stromgewinnung, angebracht wird.

Carport via Garage

Es ist nochmals wichtig zu erwähnen, dass ein Unterstand zwar eine gute Alternative zu einer Garage ist, diese aber nie ersetzen kann. Das Auto ist zwar gegen intensive Sonneneinstrahlung, vor Hagel und zu viel Nässe geschützt, auch erspart man sich im Winter das lästige Scheiben abkratzen, aber es handelt sich trotzdem um eine offene Konstruktion. Das bedeutet, dass es sich dabei um keinen Schutz vor Langfinger oder mutwilliger Beschädigung des Wagens handelt. Auch ein Marder, der Feind jedes Autobesitzers, kann sich ungehindert Zündkabel, Kühlwasserschläuche oder andere Teile des Wageninhalts schmecken lassen.

Da es sich bei einer Garage um einen geschlossenen Raum handelt, benötigt man in den allermeisten Fällen eine Baugenehmigung, bevor man eine solche errichtet. Bei den Carports hingegen ist das nicht immer der Fall. Es ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, ob man einen Bauantrag für dieses stellen muss. Doch selbst wenn wird so ein Antrag schneller bearbeitet als einer für eine Garage.

Auch die Anschaffungskosten sind bei einem Carport niedriger als jene einer Garage. Während man, um eine Fertiggarage errichten zu können, ab 6.000,- Euro rechnen muss, erhält man ein fertiges Carport schon ab 1.000,- Euro. Natürlich kommt es darauf an, für welches Material und für welche Größe man sich vorab entschieden hat. Wichtig bei Angeboten ist es, auf Stabilität, Haltbarkeit und Zustand des Carports zu achten.

Ein Carport bietet einen gewissen Schutz für Fahrzeuge. Die Modellvielfalt ist riesig. Bei der Anschaffung benötigt man ein geringeres Budget als bei einer Garage. Außerdem sind viele praktische und gemütliche Dinge mit einem Carport integrierbar.

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